2026 Wölflingslager

Am letzten Wochenende fand das Wölflingslager statt, ein Lager mit Programm für unsere kleinsten Mitglieder.
Wir zehn vom Stamm Nibelungen verbrachten die Zeit mit circa hundert anderen Pfadfindern.

Nach einer entspannten Zugfahrt liefen wir die letzten Meter zum Zeltplatz und begannen, unsere Kothen aufzubauen. Wir wurden kurz unterbrochen, weil es Abendessen gab: mehr als genug Käsespätzle für alle.
Danach bauten wir das letzte Zelt fertig auf und bezogen es.
Im Anschluss fanden wir uns im großen Aufenthaltszelt ein und sangen zusammen am Lagerfeuer.
Einige von uns gingen früh schlafen, andere später.

Bereits um 7:30 waren die ersten Kinder wach und machten es für Langschläfer unmöglich, weiterzuschlafen. Um 8:30 empfing uns Lagerkoch Finn mit einem üppigen Frühstück.

Danach wurde uns eine große Aufgabe gegeben:
Aladdin wurde vom berüchtigten Zauberer Jafar festgehalten und musste die Wunderlampe finden! Also machten wir uns auf den Weg, ihm zu helfen, und krochen durch eine Höhle, sagten Zungenbrecher auf, wendeten eine Plane, während wir darauf standen, testeten unser Pfadfinderwissen, präsentierten einer Prinzessin Nachrichten, ergatterten eine Kette von einem bösen Wächter, ernteten beim Reiten Bananen und bemalten eine Wunderlampe.
Nach diesen anstrengenden Kilometern hatten wir uns ein Eis verdient und konnten dann zum Platz zurückkehren.

Zum Abendessen wurde eine delikate Käse-Lauchsuppe serviert, vor der leider ein paar zurückschreckten und nur Brot aßen.
Wir versammelten uns danach zum Bunten Abend. Dort durften wir sehen, wie Aladdin befreit und Jafar dingfest dingfest gemacht wurde. Einige Gruppen führten ihr Theaterstück vor, bevor die Sieger geehrt wurden und die Gruppen Preise auswählen durften. Währenddessen hatten wir begonnen, wie am vorherigen Abend Lieder zu singen.

Nach der letzten Siegerehrung verließen wir die Singerunde und brachen zu einer kleinen Nachtwanderung auf. Manchen von uns fiel es schwer, mit Fackeln in der Hand ruhig zu sein, doch wir schafften es bis zu einem beschaulichen Platz, an dem uns Sophie etwas Kleines über Freundschaften und Streit erzählte.
Wir gingen zurück, nachdem Felix feierlich sein Wölflings-Halstuch überreicht wurde.
Zurück im Aufenthaltszelt freuten wir uns über Tschai, ein heißes Getränk ähnlich wie Punsch mit vielen Früchten.

Am nächsten Morgen hieß es aufräumen und wir konnten fast eine Stunde vor unserer Abfahrt behaupten, dass wir fertig waren.
Die Rückfahrt mit der DB lief erstaunlicherweise ebenso reibungslos wie die Hinfahrt.